Eine zwischenmenschliche Beziehung brauchen wir wie die Luft zum Atmen. Egal, ob eine Beziehung auf Liebe oder Freundschaft basiert, immer nur alleine sein möchten die Wenigsten. Was eine gute, glückliche Beziehung ausmacht ist der Grundbaustein „Vertrauen“. Dabei spielt es auch keine entscheidende Rolle, welcher Altersunterschied in der Beziehung vorliegt: Solange beide Partner volljährig sind, ist es jedem selbst überlassen, ob er mit einer älteren oder jüngeren Person zusammen sein möchte, denn Liebe kennt keinen maximalen Altersunterschied.

Im Folgenden erfährst du alles Wichtige und Wissenswerte, sowie hilfreiche Tipps in verschiedenen Situationen rund um das große Thema „Beziehung“.

Dieser Artikel beinhaltet:

 

Beziehungsstatus: Vergeben! – Die 8 Beziehungsphasen

Jede feste Beziehung macht im Laufe der Zeit gewisse Phasen durch, oftmals nach sehr ähnlichen psychologischen und zeitlichen Mustern. Die Reihenfolge sowie die Dauer der einzelnen Phasen können jedoch sehr individuell durchlebt werden. Es ist oftmals schwierig festzumachen, in welcher Phase man sich aktuell befindet, da der Übergang meist fließend ist. Schafft eine Partnerschaft es, die typischen Phasen einer Beziehung zu meistern, steht einer langfristigen, funktionierenden Partnerschaft so gut wie nichts mehr im Wege.

Phase 1: Die rosarote Brille

In der ersten der acht Beziehungsphasen ist einfach alles wunderbar. Du hast eine neue Beziehung,  schwebst auf Wolke 7 und bist über beide Ohren verliebt. Wenn ihr beiden erst frisch zusammen seid – um die 3 - 5 Monate – und kaum die Finger voneinander lassen könnt, dann befindet ihr euch in der Verliebtheitsphase. Das Schöne an ihr ist, dass wir voller Glücksgefühle sind und uns das ganze Leben leichter vorkommt. Wir haben das Gefühl, dass uns negative Stimmungen nichts anhaben können, weil wir ganz und gar umhüllt sind von dem wohligen Gefühl der Verliebtheit. Die Schmetterlinge in deinem Bauch spielen verrückt? Dann genieße diese Etappe deiner Beziehung, denn schon bald folgt die nächste Phase.  

Phase 2: Das erste Liebesgeständnis

Sobald einer der beiden Partner in der Beziehung das erste Mal „Ich liebe dich“ sagt, beginnt nochmal ein neuer Abschnitt für das Paar. Dies ist häufig nach 6-8 Monaten der Fall. Doch diese Beziehungsphase kann auch heikel sein, denn nicht jeder Mensch fühlt sich zum gleichen Zeitpunkt bereit diese drei Worte auszusprechen. Für manche Männer und Frauen ist schon nach wenigen Wochen klar, dass sie entsprechend empfinden. Andere benötigen mehrere Monate, um sich wirklich sicher zu sein. Doch wenn die erste Liebeserklärung erst einmal ausgesprochen wurde, fühlen sich viele Menschen noch einmal darin bestätigt, mit dem richtigen Mann/der richtigen Frau zusammen zu sein. Wenn du dir unsicher bist, ob du die „magischen drei Worte“ schon aussprechen sollst, warte am besten noch etwas ab. Du wirst von ganz alleine spüren, wenn tatsächlich der richtige Moment gekommen ist.

Phase 3: Wann beginnt der Alltag in einer Beziehung?

In der dritten Phase der Beziehung, die häufig mit der 2. Phase einhergeht und oftmals nach 5-7 Monaten Beziehung eintritt, erreicht ihr eine Stufe, in der sich der Alltag bemerkbar macht. Das anfängliche Hochgefühl lässt allmählich nach, doch ihr seid auch in dieser Phase noch sehr verliebt. Es kommt lediglich dazu, dass die besonderen romantischen ersten Dates nun immer häufiger ausgetauscht werden gegen gemütliche Abende auf der Couch und sich eine gewisse Gewöhnung einstellt. Doch das bedeutet nichts Schlechtes. Denn der Vorteil der dritten Beziehungsphase ist, dass sie weniger aufregend und daher weniger anstrengend ist. Man muss nicht jedes Date zu etwas ganz Besonderem machen, einfach die Zweisamkeit zu genießen ist jetzt viel wichtiger.

Phase 4: Große und kleine Unterschiede

Besonders, was die Erwartungen an die Beziehung angeht, können nun langsam Unterschiede auftreten. Zwischen dem, was man sich von einer Beziehung und dem Partner erhofft und was dieser zur Partnerschaft beitragen kann, liegen manchmal große Kluften. Dies fällt jedoch erst nach einiger Zeit auf, öfters nach ungefähr einem Jahr Beziehung, und kann unter Umständen zu Beziehungsstress führen. Will der eine Partner den anderen immer noch nahezu täglich sehen, so braucht sein/ihr Gegenüber vielleicht mehr Zeit für sich oder andere Aktivitäten. Auf keinen Fall sollte man versuchen seinen Partner zu verändern oder „umzuerziehen“. Wichtig in einer Beziehung ist: Die „perfekte Beziehung“ gibt es nicht und sollte demnach auch nicht angestrebt werden! Damit es hier also nicht zum Konflikt kommt, ist Kommunikation in der vierten Beziehungsphase besonders wichtig. Sprecht über die Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse, die ihr in der Partnerschaft habt und versucht Kompromisse zu finden, mit denen ihr beide zufrieden seid.

Phase 5: Eine (un-)perfekte Beziehung

Die rosarote Brille ist nun vollständig abgelegt und es kommt endgültig zu einer Bewährungsprobe für die noch junge Beziehung. Indem man nun nicht mehr blind vor Liebe ist, sondern bereits einen gemeinsamen Alltag mit allen Höhen und Tiefen teilt, kommen auch Kehrseiten zum Vorschein. War er schon immer so leicht gereizt? Hat sie auch früher schon überall ihre Sachen rumliegen lassen? Solche und noch ganz andere Fragen tauchen plötzlich auf. Denn all die kleinen Macken oder Eigenarten des Gegenübers sind einem vorher schlichtweg gar nicht aufgefallen. Diese fünfte Beziehungsphase kann nun zum entscheidenden Wendepunkt in eurer Beziehung führen. Denn entweder hast du deinen Freund/deine Freundin bereits so sehr ins Herz geschlossen, dass du gerne über ihre/seine „Fehler“  hinwegsiehst oder ihr bemerkt, dass die Gegensätze in eurer Beziehung einfach zu gravierend sind und eventuell eine Trennung der bessere Weg wäre.. Helfen kann hier, offen miteinander zu sprechen und sich klare Gedanken über das zu machen, was man duldet und was die eigenen Grenzen überschreitet.

Phase 6: Aus Du und Ich wird Wir

In dieser Beziehungsphase, die meist erst nach durchschnittlichen 5 Jahren Beziehung eintritt, können Themen wie das Zusammenziehen oder sogar ein Kinderwunsch angesprochen werden. Denn bevor man sich eine gemeinsame Zukunft aufbaut, sollten diese zukunftsbezogenen Vorstellungen spätestens jetzt geklärt werden. Wagt man nun den Schritt und teilt sich ein Zuhause, steigt die Partnerschaft auf eine ganz neue Stufe auf. Durch das häufige Beisammensein und Führen eines gemeinsamen Haushalts bietet sich nun auch einiges mehr an Konfliktpotenzial. Doch auch hier können die positiven Dinge überwiegen: Man wacht jeden Morgen neben dem Menschen auf, den man liebt und der Zusammenhalt als Paar wird immer größer.  

Phase 7: Ja sagen zur gemeinsamen Zukunft

Nun seid ihr bereits mehrere Jahre zusammen und habt diverse Höhen und Tiefen zusammen erlebt. Für viele Männer und Frauen fehlt zur Krönung dieser Liebe nur noch der Ehering. Eine Hochzeit besiegelt die Partnerschaft vor dem Staat, Gott oder einfach vor Freunden, Familie und sich selbst. Solch ein Schritt ist besonders und kleine Zweifel, die sich einschleichen, sollten einen nicht davon abhalten. Wenn er oder sie der bzw. die „Richtige“ ist und ihr die bisherigen Phasen gemeinsam gemeistert habt, dann ist es in dieser Phase für viele Paare Zeit, gemeinsam vor den Altar zu treten und ihre Liebe mit einer Hochzeit zu feiern.

Phase 8: Bis dass der Tod uns scheidet

.Sicher ließen sich je nach Paar noch einige weitere Beziehungsphasen finden. Doch zusammengefasst in eine letzte, achte Phase, lässt sich feststellen, dass viele nun endgültig in der Partnerschaft angekommen sind und im besten Fall hält diese Beziehung nun ein Leben lang. Es herrscht blindes Vertrauen zwischen Mann und Frau und für viele machen Kinder das Glück nun noch vollkommener. Doch auch bis zum Schluss können immer wieder Probleme und schwierige Phasen auftreten. Aber eine gute Beziehung kennzeichnet sich dadurch, dass sie auch die schlechten Zeiten übersteht und man zusammen Lösungen findet. So steht der großen Liebe und dem „Happy End“ nichts mehr im Wege.

Es ist nicht garantiert, dass jedes Pärchen diese Beziehungsphasen in exakt der hier aufgeführten Reihenfolge durchlebt. Ebenso kann es gut sein, dass einzelne Phasen gar nicht stattfinden oder in stärkerer oder schwächerer Form vorkomme.n. Jedoch lässt sich dieses Beziehungsmuster mit seinen 8 Phasen in den meisten Fällen auf Partnerschaften anwenden. Eine Beziehung ist in jedem Fall ein großes Abenteuer, das Spaß macht. Genieße es also, jede der Beziehungsphasen mit ihren Höhen und Tiefen zu zweit zu durchleben und gemeinsam durch dick und dünn zu gehen.

Beziehungsstress: Wie rette ich meine Beziehung?

Nicht immer herrscht innerhalb einer Beziehung  absoluter Frieden – hin und wieder kann es gewaltig kriseln: Beziehungsstress entsteht. Das ist etwas völlig Normales, was in jeder Beziehung früher oder später vorkommt. Eine Beziehung führen ist nicht immer purer Sonnenschein, eine perfekte Beziehung gibt es nicht. Sei also nicht gleich beunruhigt, wenn es hin und wieder nicht ganz rund läuft. Doch was sind eigentlich typische Ursachen für Beziehungsstress und wie lassen sich die einzelnen Aspekte bestmöglich bewältigen, ohne direkt die gesamte Beziehung infrage stellen zu müssen? Im Folgenden klären wir einige Faktoren zum Thema Beziehungsstress und wie du diesen lösen kannst, damit du in Zukunft sinnvoller mit solchen Beziehungskillern umgehen kannst.

Problem: Unterschiedliche Lebensvorstellungen

Er träumt vom eigenen Haus mit Garten, sie sehnt sich schon lange nach dem ersten eigenen Kind. Er liebt es im Sommer in die Berge zu fahren, während sie sich am liebsten in der Sonne am Strand bräunt. Dies sind bereits kleine, aber bedeutsame Unterschiede, die auf Dauer zu Beziehungsstress führen können. Gerade, was die Familienplanung angeht, kann es bei unterschiedlichem Alter zu verschiedenen Wünschen und Vorstellungen diesbezüglich kommen.

Lösung: Die richtige Kommunikation

Bevor es dadurch wieder und wieder zu Beziehungsstress kommt und ihr euch gar nicht einig werden könnt, solltet ihr auch hier in Ruhe das Gespräch suchen und im Härtefall ehrlich überlegen, ob ihr wirklich langfristig gut zusammenpasst. Denn ähnliche Lebenspläne, beziehungsweise das Eingehen von Kompromissen, sind eine wichtige Voraussetzung für eine dauerhaft funktionierende Beziehung. Im besten Fall wisst ihr schon relativ zu Anfang eurer Beziehung von den zukünftigen Plänen eures Partners und wisst, worauf ihr euch einlasst und ob ihr diesbezüglich zusammenpassen könnt.

Problem: Zu viel/wenig Nähe

Die Vorstellungen darüber, wie viel Nähe in einer Beziehung gewünscht wird, sind völlig individuell. Während der eine seinen Partner gerne am Wochenende sieht, unter der Woche aber nach der Arbeit am liebsten noch auf ein Feierabendbier mit dem Kollegen ausgeht, würde der andere am liebsten täglich Zeit mit seinem Schatz verbringen. Auch das kann schnell zu Beziehungsstress führen. Denn während der eine Partner sich eventuell vernachlässigt und ausgeschlossen fühlt, könnte der andere eine gewisse Einengung verspüren.

Lösung: Kompromisse finden

Hier ist es wichtig, sich einig zu werden. Findet einen Mittelweg, mit dem ihr beide zufrieden seid. Wenn es unter der Woche beispielsweise nicht möglich ist, dass ihr euch seht, könntet ihr eine Art festes Ritual einführen, zum Beispiel durch abendliches Telefonieren. So fühlt man sich gleich viel verbundener, ohne andere wichtige Angelegenheiten vernachlässigen zu müssen.

Problem: Banalitäten

Oftmals können auch die kleinsten Kleinigkeiten zu Beziehungsstress führen. Dass er nie den Müll rausbringt, treibt dich allmählich in den Wahnsinn oder dass sie immer über deine mangelnde Romantik mäkelt, macht dich langsam verrückt? All solche Dinge können erhebliches Streitpotenzial darstellen, wenn sie sich häufen. Zudem kann es sogar durch solche Banalitäten dazu kommen, dass Streitigkeiten in verschiedenster Form ausarten.

Lösung: (Selbst-)Reflektion

Hier sollten sich zunächst einmal die Fragen gestellt werden: Was genau ist es, was mich stört? Und bin ich eventuell mitverantwortlich dafür, dass solche Situationen überhaupt entstehen? Wenn du dir darüber klar geworden bist, hilft auch in diesem Fall das ehrliche Gespräch mit deinem Partner. Redet ruhig darüber, was euch in letzter Zeit Negatives aufgefallen ist und was ihr daran gerne ändern möchtet. Wenn ein Streit so sehr ausartet, dass ihr gegenseitig anfangt, euch zu beleidigen oder anzuschreien, solltet ihr gemeinsam entscheiden, dass ihr die Diskussion auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das eigentliche Streitthema völlig zur Nebensache wird und sich die Partner nur noch gegenseitig verbal verletzen. Des Weiteren solltest du diese Zeit dazu nutzen, über dich selbst zu reflektieren und dir darüber klar zu werden, in wie weit du selbst verantwortlich für die Situation bist und was du selber ändern kannst, um die Situation zu verbessern. Letztendlich sollten sich beide Partner Mühe geben in der Beziehung, damit Streitigkeiten wie solche nicht ausarten.  Sollte so etwas jedoch des Öfteren vorkommen, solltet ihr grundsätzlich an der Beziehung arbeiten.

Problem: Unbefriedigender Sex

Wenn eine Beziehung kriselt, leidet häufig auch das Sexleben darunter, was wiederum zu Frustration und unerfüllten Bedürfnissen führen kann. Es entsteht ein Teufelskreis. Eine solche Flaute im Bett kann auf Dauer dazu führen, dass sich mindestens einer der Partner nicht mehr sexuell ausgelastet fühlt. Eine Beziehung ohne oder mit schlechtem Sex ist für viele Menschen schwierig. Wenn es im Bett nicht funktioniert oder einer der beiden Partner völlig andere Vorstellungen vom gemeinsamen Intim-Werden hat, passt es unter Umständen auch im Alltag nicht zu 100%.

Lösung: Lust statt Frust

Es ist in einer Beziehung sehr wichtig, über alles miteinander sprechen zu können. Dazu zählen auch die Wünsche und Vorlieben im Bett. Es gibt kein Patentrezept für das „richtige Miteinander-Schlafen“ in einer Beziehung, es sollte lediglich beiderseits dafür gesorgt werden, dass auch hier eine gewisse Spannung und ein Verlangen nach dem anderen aufrecht erhalten wird, sodass keine Frustrationen entstehen. Versöhnungssex oder das Ausprobieren neuer Dinge (sowohl im Bett, als auch durch gemeinsame Ausflüge/Aktivitäten) können eine beachtliche Wirkung erzielen und eure Beziehung verbessern – werdet kreativ und überlegt euch etwas, um eure Beziehung aufzufrischen.

Problem: Übermäßige Eifersucht

Was bedeutet eigentlich Eifersucht in einer Beziehung? Ein gewisses Maß an Eifersucht ist in einer Beziehung völlig normal und auch angebracht. Schließlich wäre es uns ansonsten quasi egal, wenn unser Partner etwas mit jemand anderem hätte. Dennoch ist Treue und Vertrauen in einer Beziehung mit das Wichtigste überhaupt. Wenn wir es mit unserer Eifersucht übertreiben und unseren Partner nirgendwo mehr hingehen lassen, ohne misstrauisch zu sein, ist das ein wahrer Beziehungskiller.

Lösung: Nicht auf Zweifel versteifen

Wenn es einen konkreten Anlass für deine Empfindungen gibt, sprich mit deinem Partner darüber. Gemeinsam könnt ihr bestimmt eine Lösung finden. Loyalität gegenüber dem Partner ist sehr wichtig in einer Beziehung und unabdingbar für einwandfreies Vertrauen. Sollte es jedoch gar keinen berechtigten Grund für deine übermäßige Eifersucht geben, solltest du versuchen, dich selbst ein wenig zu beruhigen und dich zu fragen, woher deine Zweifel, Sorgen und diesbezügliche Gefühle stammen. Häufig ist Eifersucht ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein. Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen und mache dir klar, dass DU die erste Wahl deines Partners bist und er gar nicht vorhat, dich durch irgendwen zu ersetzen. Und zugegeben: Den ein oder anderen Blick zu einer attraktiven Person riskieren wir doch alle mal ;)

Problem: Konflikte per SMS austragen

Eindeutiger Beziehungskiller: Streiten via WhatsApp oder SMS. Hier sind Missverständnisse vorprogrammiert. Häufig lässt sich durch reine Textnachrichten nicht eindeutig sagen, wie diese tatsächlich gemeint war, da uns zum vollkommenen Verständnis die Mimik, Tonlage und Gestik des Gegenübers fehlt. Hier entstehen häufig Missverständnisse und überflüssiges Ärgern, da Dinge schnell fehlinterpretiert werden können.

Lösung: Persönliches Gespräch suchen

Wenn es wirklich ein Thema gibt, das für euch hohes Diskussionspotenzial mitbringt, solltet ihr solche Gespräche persönlich führen. Somit ist ein schlichtendes Ende sehr viel eher zu erwarten, als bei einem Streit per Handy. Auch, wenn es schwerfällt: Wenn dich in eurem Chat etwas ärgert, beruhige dich erst einmal und sprich deinen Partner dann in einer entspannten Situation persönlich darauf an. Wichtig ist jedoch auch, das Thema, das dich in diesem Moment belastet hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Denn wer alles in sich hineinfrisst, anstatt Probleme offen anzusprechen, wird auf Dauer nicht glücklich. Versuche stattdessen Konflikte mit deinem Partner baldmöglichst persönlich zu besprechen und sage ihm offen, was dich stört. Wenn ihr beide an der Beziehung arbeiten wollt, könnt ihr sicherlich eine Lösung finden.

 

Eine Partnerschaft erfordert immer auch ein gewisses Maß an Arbeitswille und Konfliktbereitschaft. Die eine perfekte Beziehung, geschweige denn Person, gibt es nicht. Streitigkeiten wird es in jeder Art von Beziehung geben. Aber natürlich ist es möglich an verschiedensten Beziehungsproblemen zu arbeiten. Du darfst dabei nur nie vergessen, dass zu einer glücklichen Partnerschaft immer zwei Personen gehören. Wenn ihr den aktuellen Schwierigkeiten also trotzen wollt, dann müsst ihr das gemeinsam meistern, nur, wenn ihr am selben Strang zieht, könnt ihr eure Beziehung retten. Wenn jedoch alles nichts mehr hilft, du nur noch unglücklich in der Beziehung bist und du ernsthaft darüber nachdenkst, ob du deine Beziehung aufgrund eurer Beziehungsprobleme beenden möchtest, könnte unter Umständen zunächst eine Beziehungspause das Richtige sein. So kannst du dir in Ruhe eine Auszeit nehmen, um über eure Probleme zu reflektieren und dir den nächsten Schritt zu überlegen. Aufpassen solltest du jedoch, dass nach einer Beziehungspause keine On-Off-Beziehung aus deiner Partnerschaft wird, denn das ist in den meisten Fällen auf Dauer keine Lösung.

Intime Beziehung – Der kleine Unterschied

Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen einer herkömmlichen und einer intimen Beziehung? Im Gegensatz zur üblichen Beziehung – egal, ob auf freundschaftlicher oder partnerschaftlicher Ebene – versteht man unter einer intimen Beziehung ein Verhältnis zwischen zwei Menschen, die miteinander intim werden. Das kann einerseits in der ganz „normalen“ Partnerschaft der Fall sein, ist jedoch im Volksmund mehr eine Bezeichnung für ein Verhältnis ohne Gefühle oder Verpflichtungen. Man trifft sich also zu unverbindlichem Sex. Auch in einer offenen Beziehung, in der zwar zwei Menschen zusammen sind, jedoch klar vereinbart haben, dass auch andere Sexpartner in Ordnung sind, kann es zu anderen intimen Beziehungen kommen.

Schwierige Gefühle?

In einer meist zwanglosen intimen Beziehung kann man sich nicht nur neu entdecken, sondern sich treffen ohne weitere Verpflichtungen einzugehen. Man trifft sich lediglich zum Sex, das kann einmalig oder aber über einen längeren Zeitraum geschehen. Im Großen und Ganzen scheint das für viele Singles eine verlockende Sache zu sein, allerdings kann dies auch zu Problemen führen: Wer intim wird, kommt sich nahe, wer sich nahe kommt, könnte Gefühle für den Anderen entwickeln. So kann aus einem anfänglich ungezwungenen Kontakt schnell ein Gefühl des Verliebtseins entstehen. Dies ist nicht weiter schlimm, vorausgesetzt es geht beiden so. Wenn nicht, wird die einst unkomplizierte Intimbeziehung für einen von beiden wahrscheinlich schmerzhaft enden. Aus diesem Grund sollten die Fronten und Absichten unbedingt vorab geklärt werden, bevor komplizierte Gefühle entstehen. Dann kann eine solche lockere Beziehung eine wunderbare Erfahrung sein.

Fernbeziehung – Was ist das eigentlich?

Bei einer Fernbeziehung handelt es sich um eine Partnerschaft von Menschen, deren räumliche Lebensmittelpunkte über eine sehr große Distanz auseinander liegen. Tägliche gemeinsame Aktivitäten werden somit unmöglich. Zu wenig Zeit für Zweisamkeit im Alltag kann schnell zu Frust oder gegebenenfalls auch Misstrauen führen. Doch eine Fernbeziehung kann , wenn sie richtig gepflegt wird, mindestens so erfüllend sein, wie eine „normale“ Partnerschaft. Denn wichtig in einer Beziehung ist letztendlich nicht die Distanz, sondern die Liebe, die beide Partner verbindet. Im Folgenden erfahrt ihr neben wissenswerten Infos zum Thema „Fernbeziehung“ einige hilfreiche Tipps, wie ihr mit einer Fernbeziehung richtig glücklich werden könnt.

Glückliche Partnerschaft trotz Fernbeziehung?

Fernbeziehungen stellen Paare auf eine harte Probe: Zu wenig Zeit für Zweisamkeit ist anstrengend – überall lauern Fallstricke. Doch auch mehr Nähe heißt nicht automatisch mehr Glück. Geschätzte 10% der Deutschen leben heute in einer Fernbeziehung. Ob Köln – Berlin, Dresden – Hamburg,  oder doch bis nach Spanien, die Sehnsucht von Fernbeziehungspaaren wächst mit jeder Stunde, in der sie nicht ihre Zweisamkeit genießen dürfen, mit jedem Kilometer, der sie voneinander trennt. Dies zählt zu den Problemen einer Fernbeziehung, denen sich viele Singles nicht gewappnet fühlen. Jedoch ist es ein Mythos, dass aus solch einer Partnerschaft keine glückliche Beziehung werden kann: Denn eine Fernbeziehung muss nicht nur aus dem Vermissen des Partners und dem Warten aufs Wochenende bestehen, sondern bietet auch zahlreiche positive Seiten.

Die Vorteile einer Fernbeziehung

Viel Zeit für Eigenes

Besonders für freiheitsliebende Menschen, die sich ungern allzu sehr binden möchten, ihre Privatsphäre sehr schätzen und eventuell einen vollgepackten Alltag zu meistern haben, kann eine Fernbeziehung einige Vorteile bringen. Paaren, die bereits zusammenleben, fehlt oft die jeweilige Zeit z.B. eigenen Hobbys nachzugehen und seinen Tag nach freien Stücken zu gestalten, wodurch nicht selten immer wiederkehrende Konflikte ausgelöst werden.

Die Spannung bleibt

Außerdem bleibt so die allbekannte anfängliche Spannung wesentlich intensiver und länger erhalten, da das Treffen seines Partners nicht zur Alltäglichkeit wird und durch das häufige Vermissen des Anderen immer etwas Besonderes bleibt. Wenn man seinen Partner nach mehreren Tagen/Wochen erst wieder sieht, ist die Freude viel größer, als wenn man fast rund um die Uhr die Möglichkeit hätte, Zeit miteinander zu verbringen und sich häufig zu sehen.

Weniger Streit

Ebenso bleiben Streitigkeiten häufiger aus, da sich über Kleinigkeiten des Alltags kaum gestritten wird, wie es bei herkömmlichen Paaren der Fall ist. Viel lieber genießt man die rare gemeinsame Zeit, unternimmt schöne Dinge und macht das Beste aus der Zeit, die man miteinander hat, anstatt sich an Kleinigkeiten aufzuhalten.

Kreativere Kontaktmöglichkeiten

Viele Menschen, die solch eine Partnerschaft eingehen, führen auf dieser Distanz eine sehr intensive Beziehung – mit vielen tollen Briefen, der täglich wachsenden Sehnsucht den Partner wiederzusehen und der daraus folgenden umso größeren Freude am Tag des Wiedersehens. Die Kunst einer Fernbeziehung besteht darin, möglichst viele Kontaktflächen zu schaffen durch beispielsweise Briefe, E-Mails oder SMS schreiben, täglich telefonieren, gleiche Interessen aufbauen und sich natürlich so oft wie möglich besuchen. Fernbeziehungen fordern, die Partnerschaft ganz bewusst und kreativ zu gestalten – somit auch die Kommunikationsmöglichkeiten.

Könnte  auch ich eine Fernbeziehung eingehen?

Fernbeziehungen sind jedoch nicht für jedes Paar geeignet. Es benötigt einen unabhängigen Charakter, man sollte seinem Partner ausreichend vertrauen können und wenn man von sich selbst weiß, dass es einem sehr schwer fällt, geliebte Menschen nicht allzu häufig sehen zu können, sollte man sich gut überlegen, ob man den Herausforderungen einer Fernbeziehung standhalten kann. Sind jedoch beide Partner in der Lage, mit eben diesen zurechtzukommen, steht einer glücklichen Beziehung trotz der großen Distanz quasi nichts mehr im Wege.

 

Fazit: Tipps für eine gelingende Fernbeziehung

Rituale

Allabendliches Telefonieren, regelmäßige SMS, Videochats, gegenseitiges Berichten des Tages: All dies sind kleine Rituale, die dazu führen, dass man sich in einer Fernbeziehung gleich viel näher fühlt. Man sieht sich zwar nicht so häufig wie herkömmliche Paare, kommuniziert aber unter Umständen mindestens genau so viel.

Haltet euch auf dem Laufenden

In einer Fernbeziehung ist es besonders wichtig, sich gegenseitig auf dem neusten Stand zu halten und News am besten sofort mitzuteilen. Das sollte zwar in einer Beziehung sowieso der Fall sein, ist jedoch in einer Fernbeziehung besonders wichtig, da man sich sonst schnell entfremden kann.

Macht eure Treffen zu etwas Besonderem

Die Vorfreude aufeinander bleibt besonders dann bestehen, wenn ihr wisst, dass die Zeit mit eurem Partner etwas Besonderes bereithält. Nehmt euch etwas Schönes vor, sei es eine außergewöhnliche Unternehmung, ein leckeres gemeinsames Abendessen oder einfach ein gemütlicher Abend zu zweit mit einem schönen Film. Die Möglichkeiten, eure Zeit zu zweit jedes Mal zu etwas Besonderem zu machen, sind nahezu grenzenlos.

 

Fernbeziehungen sind sicherlich nicht für jedermann das Richtige. Manchmal kann man sich jedoch nicht aussuchen, wo die Liebe hinfällt. Mit den obigen Tipps und der richtigen Einstellung kann eine Fernbeziehung jedoch mindestens genauso erfüllend sein, wie eine herkömmliche Beziehung.

 

Im Internet eine Beziehung finden und eine Beziehung suchen!

Auch wenn du bisher noch keine erfüllte Partnerschaft hattest, verzweifle nicht. Vielleicht war einfach noch nicht der richtige Beziehungspartner dabei. Bei deiner Partnersuche kannst du dich heutzutage ganz entspannt zurücklehnen. Durchstöbere die Kontaktanzeigen in unserer Singlebörse. Um einen Partner für eine Beziehung zu finden, schaue dir einfach das Profil eines anderen Mitglieds an. Meistens gibt das schon ziemlich genau Auskunft darüber, was sich das Mitglied wünscht und erhofft. Suchst du eine feste Beziehung, dann suche dir Singles, die den Kontaktwunsch "Partnerschaft" angegeben haben. Schreibe mit attraktiven Singles, flirte und chatte und knüpfe interessante Kontakte.  

Online Dating – für jeden das Richtige

Die Hemmschwelle ist beim Online Dating deutlich niedriger als im "echten" Leben, deshalb ist es sicher auch für dich ganz einfach, andere Singles anzuschreiben.

Viele haben über Bildkontakte bereits eine Beziehung gefunden

  • Auch kannst du dir hier sicher sein, auf keine Fakes zu stoßen, denn alle Profile werden bei uns manuell auf ihre Echtheit geprüft.
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